Die Selbstständigkeit im Tierberuf – nicht immer läuft alles rund, nicht immer ist alles einfach oder so, wie man es sich vorstellt!

Kennst Du das Gefühl? – Du hast einfach keinen Bock mehr, alles läuft schief, alles kostet Dich Energie und irgendwie ist nichts so richtig leicht und rund?

Das kenne ich sehr gut!

Es gibt diese Phasen in der Selbstständigkeit, in denen es sich zu schwer anfühlt – nahezu erdrückend. Ich fühle mich ausgebremst, eingesperrt und begrenzt.
Dann frage ich mich, warum ich das eigentlich mache. Manchmal denke ich mir dann sogar: Jetzt wieder einen normalen Job und alles wäre einfacher!
In meinen Gedanken sind dann immer erstmal andere Schuld. Die Situation, das Wetter, die Krankenkasse, das Finanzamt, der Ehemann…..
Wenn diese Gedanken im Kopf kreisen, weiß ich, dass ich sofort etwas ändern muss und gerade verdammt unfair zu mir und der Welt um mich herum bin.

Was ich dann tue, damit ich wieder weiß, warum ich mein Leben so gewählt habe, verrate ich Dir in diesem Artikel:

Ich stoppe mich selber

Durchatmen und sich selber ausbremsen habe ich lange geübt – mittlerweile gelingt es mir gut. Als mich vor kurzem jemand mit dem Wert der „Besonnenheit“ verband, war ich sehr erstaunt. Ich hätte mich eher als hitzig und impulsiv betitelt. Nach etwas darüber grübeln, gebe ich ihm aber Recht.

Ich mache eine Pause und unternehme etwas Schönes

Idealerweise etwas an der frischen Luft mit Bewegung und Natur. Aber auch Sport hilft mir. Hauptsache Bewegung und möglichst ohne bewusstes Denken.
Geht das nicht, dann räume ich auf. Meinen Schreibtisch, mein Umfeld, einen Schrank – schaffe Ordnung um Dich und Dein Kopf wird automatisch klarer!

Ich gehe der Sache auf den Grund.

Wenn ich an dieser Stelle bin, dann stimmt etwas nicht. Meistens steht eine große Herausforderung vor mir und ich habe Angst davor oder fühle mich überfordert. Ich kann mittlerweile mit verschiedenen Kniffen sehr gut für mich herausfinden, was der Knackpunkt ist und ihn mir näher anschauen. Mir hilft „The Work“ von Byron Katie dabei oder auch das Journaling.

Ich erstelle einen Aktionsplan für die Aufgaben meiner Selbstständigkeit im Tierberuf.

YES – jede Aufgabe und Herausforderung, die die Selbstständigkeit im Tierberuf mit sich bringt, lässt sich in kleine Handlungen zerlegen und die sind nicht mehr so bedrohlich und kosten nicht mehr soviel Mut. Wenn ich erkannt habe, dass es die Angst ist, dann hole ich mir vorher noch eine extra Portion Mut bei meinen Mastermind-Kolleginnen. Wenn der Kurs einfach nicht mehr richtig war, mache ich den Aktionsplan so, dass ich zu meinen Zielen zurückkehre.
Auch das Hervorholen meiner eigentlichen Planung und das bewusst machen der nächsten Schritte hilft mir.

Ich mache Routineaufgaben aus meinem Aktionsplan.

Das fällt mir leicht – viel leichter, als mich mit meinen Herausforderungen und Ängsten zu beschäftigen. Hier fühle ich mich wohl und gut. Ein paar Stunden stures „abarbeiten“ und ich sehe wieder klarer, habe das Gefühl, etwas bewältigt zu haben.

Ich hole mir für meine Selbstständigkeit im Tierberuf einen Profi an meine Seite.

Ich liebe die Arbeit mit Profis an meiner Seite. Vor allem, wenn ich gerade im Nebel tappe oder mich in meine eigenen Ausreden verstricke. Ich habe tolle Coaches, eine wunderbare Mentorin und für viele fachliche Herausforderungen in der Selbstständigkeit echte Profis an meiner Seite. Die Investitionen lohnen sich, denn meine Zeit weiter damit zu vergeuden, mir selber im Weg zu stehen, wäre dämlich.

Ich konsumiere anregende Kanäle.

Beim Aufräumen, beim Sport und beim Auto fahren – schöne Hörbücher, tolle Podcasts oder auch die Mindful Mindset Monday Aufzeichnungen von der wunderbaren Julia Lakaemper verleihen mir wieder Energie und Optimismus.

Ich sorge also für Raum und Klarheit durch:

  • Kernpunkte ermitteln
  • Ordnung schaffen
  • Dampf bei Bewegung ablassen
  • Routineaufgaben

 

Und fülle diesen Raum wieder auf, mit:

  • gezielter Unterstützung motivierender Menschen
  • gezieltem Konsumieren guter Gedanken
  • einem Handlungsplan

 

Das Wichtigste für mich dabei ist: Ich beschäftige mich mit mir und gebe mir die Handlungskompetenz zurück. Solange ich anderen den schwarzen Peter zuschiebe, fühle ich mich hilflos, machtlos und eingeengt.

Und was machst Du, wenn Du gerade schwarz siehst?